Alle Artikel
User Research··2 min Lesezeit

Warum User Research keine Kür ist

Wir kennen unsere Nutzer. Dieser Satz ist der Beginn von sehr vielen sehr teuren Fehlentscheidungen.

Das Wissen, das wir zu haben glauben

In fast jedem Unternehmen gibt es eine Version der Nutzer im Kopf der Entscheider. Diese Version ist eine Mischung aus Annahmen, veralteten Daten, vereinzelten Supporttickets und dem Bauchgefühl des Product Owners.

Diese Version ist nie die ganze Wahrheit. Oft ist sie nicht einmal die halbe Wahrheit. Und auf Basis dieser Version werden Millionen-Euro-Entscheidungen getroffen.

Was User Research wirklich bringt

Ich habe noch kein einziges User-Research-Projekt erlebt, das nicht mit einer Überraschung geendet hat.

User Research ist kein schönes Extra. Es ist Risikomanagement. Jeder Euro, der in echtes Nutzerverstehen investiert wird, spart ein Vielfaches in falsch gebauten Features, Redesigns und verlorenen Kunden.

Das ist keine These. Das ist messbar. Und trotzdem ist User Research in den meisten Entwicklungsprozessen der erste Posten, der beim nächsten Zeitdruck gestrichen wird.

Wie ihr anfangen könnt

Ihr braucht keine Forschungsabteilung und kein Budget für eine große Studie. Fünf qualitative Interviews mit echten Nutzern enthüllen in den meisten Fällen mehr als eine quantitative Umfrage mit 1000 Teilnehmern.

Sprecht mit euren Nutzern. Nicht über sie.